Nachhaltige Landwirtschaft

Für mehr Freilauf und frische Luft: Die Initiative für Weidehaltung

Damit Kühe sich richtig wohlfühlen, brauchen sie frische Luft! Denn auf der Weide bekommen sie nicht nur Auslauf und saftiges Gras, sondern können auch ihr natürliches Herdenverhalten ausleben. Aus diesem Grund fördern wir die Weidehaltung von Kühen.

Schau mit dem virtuellen Hofrundgang hinter die Kulissen eines echten Partner-Bauernhofes:


Farm
Hofrundgang
Fragezeichen

Was die Initiative für Weidehaltung genau bedeutet?

Ganz einfach: die Milch unserer Leerdammer® Initiative für Weidehaltung* stammt von Kühen, die zwischen Frühling und Herbst ein Minimum von 6 Stunden am Tag an mindestens 120 Tagen pro Jahr auf niederländischen Weiden grasen**. Damit alles seine Richtigkeit hat, wird die Einhaltung dieser Vorgaben regelmäßig durch unabhängige externe Kontrollen sichergestellt.

Infografik

*Alle in den Niederlanden hergestellten Leerdammer®-Produkte, die aus Milch der Initiative für Weidehaltung hergestellt werden, sind mit unserem Siegel versehen.

**Hierbei richten wir uns nach den Vorgaben der niederländischen Stiftung „Stichting Weidegang“, die einen branchenweit anerkannten Standard gesetzt hat. Mehr Informationen: http://www.weidemelk.nl/de

Kuehe
Sonne

Auf der Weide bei jedem Wetter?

Wenn das Wetter aber wieder besser ist, sind die Kühe unserer Partnerbauern in den Niederlanden sehr gerne auf der Weide. Wird es aber im Sommer zu heiß oder im Winter zu kalt, sorgen unsere Milchbauern dafür, dass ihre Kühe in ihren Ställen vor Witterungen geschützt sind. Denn sowohl Kälte als auch Hitze haben negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Körperfunktionen der Kühe.

Unseren Weidehaltungs-Kalender kannst du hier downloaden!

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Bauer
Plus

Ein weiteres Plus

Unsere Milchbauern, die Teil der Leerdammer® Initiative für Weidehaltung sind, erhalten von der Bel Gruppe eine finanzielle Unterstützung in Form einer Weideprämie. Zudem unterstützen und fördern wir die Milchbauern, indem wir ihnen Schulungen zur Weidehaltung anbieten. Unsere Partnerlandwirte haben übrigens vergleichsweise kleine Betriebe und kümmern sich durchschnittlich um rund 80 Kühe.

Kuhfoto
Futter

Mhh, lecker!

Wenn die Kühe nicht auf der Weide stehen, besteht das Futter von Milchkühen zu 91 Prozent aus Rauhfutter – also Gras und Maissilage. Die übrigen 9 Prozent der durchschnittlichen Tagesration machen Konzentrate (Getreide und Ölsaaten / Eiweißpflanzen wie Soja oder Raps) aus.

Weniger ist mehr: Wir setzen auf kurze Transportwege der Milch

Die Höfe unserer Leerdammer® Vertragsbauern befinden sich alle im Umkreis von ca. 50 km zu unseren drei niederländischen Käsereien in Schoonrewoerd, Wageningen und Dalfsen. Je kürzer die Transportwege der Milch sind, desto kleiner ist der CO2-Fußabdruck, den man hinterlässt.

Herkunft

Doppelt hält besser: Unsere Qualitätskontrolle für mehr Lebensmittelsicherheit

Unsere geschulten Milchfahrer holen die Milch bei unseren mehr als 1.000 Vertragsbauern ab. Um die Qualität der wichtigsten Zutat unseres Käses garantieren zu können, prüfen wir unsere Milch zweimal: zuerst bei der Abholung auf den Höfen und ein weiteres Mal bei der Ankunft in unseren Käsereien.

Dabei wird die Milch auf neun Kriterien wie Fettgehalt, Milchfettsäure oder Antibiotika-Spuren kontrolliert. Besteht die Milch den Test nicht, darf sie nicht für unsere Käseherstellung verwendet werden. Denn: Lebensmittelsicherheit hat bei uns oberste Priorität!

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Wegweisend: Mit dem Kuh-Kompass zu mehr Tierwohl

Wir bei Leerdammer® legen viel Wert auf das Wohlbefinden der Kühe – schließlich tragen sie einen wichtigen Teil zu unserem Käse bei. Doch wie können unsere Partnerlandwirte überprüfen, wie es den einzelnen Tieren geht? Dafür stellen wir ihnen ein ganz besonderes Tool zur Verfügung: den Kuh-Kompass. Das System basiert auf 30 Parametern, die der Milchbauer in Zusammenarbeit mit einem Tierarzt zweimal im Jahr überprüft. So können fundierte Aussagen über das Befinden, die Gesundheit und die Milchproduktion der Kühe gemacht werden. Mit Hilfe der Ergebnisse werden Aktionen ausgearbeitet, um das Wohlergehen der Tiere weiter zu erhöhen.

Unser Beitrag zu einer nachhaltigen Milchproduktion

Nachhaltigkeit fängt bei uns schon auf unseren Partnerhöfen an. Wir bieten unseren Bauern ein Diagnosetool an, um unter anderem den Energieverbrauch senken zu können. Mit dem „Energy-Scan“ können die Bauern ihren Energieverbrauch analysieren und erhalten anschließend Empfehlungen, um weitere Einsparpotenziale zu nutzen.

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